Generative KI Generative KI umfasst Verfahren, die neue Inhalte erzeugen – Text, Bilder, Ton, Video oder Programmcode – statt vorhandene nur einzuordnen. Grundlage sind Muster aus sehr großen Trainingsmengen. Daraus folgt beides: die überraschende Qualität der Ergebnisse und die Neigung, Dinge zu erzeugen, die plausibel wirken und falsch sind.
Kurz-Fakten
Verfahrensfamilien: Transformer für Text, Diffusion für Bilder, GANs und VAE
Ausgaben sind neu zusammengesetzt, nicht aus dem Bestand kopiert
Rechtsfragen zu Trainingsdaten und Ergebnissen sind nicht abschließend geklärt
Ohne Prüfung durch Menschen für veröffentlichte Inhalte ungeeignet
Bedeutung in der Praxis
Der wirtschaftliche Gewinn liegt bei ersten Fassungen, Varianten und Umformulierungen – nicht beim Recherchieren. Wer die Prüfung streicht, verliert den Zeitgewinn beim ersten falsch übernommenen Datum wieder.
Für jedes veröffentlichte Ergebnis sollten Werkzeug, Eingabe und Datum festgehalten werden. Das kostet Sekunden und ist im Streitfall das Einzige, was zählt.
Inhaber von SEO NW in Bertingen. Arbeitet an der Schnittstelle von Suchmaschinenoptimierung und angewandter künstlicher Intelligenz: Prompt Engineering, Retrieval-Augmented Generation und die Frage, unter welchen Bedingungen ein Sprachmodell einen Inhalt übernimmt und der richtigen Quelle zuschreibt.