Kurz-Fakten

  • Der Durchbruch kam ab 2012 mit leistungsfähigen Grafikprozessoren
  • Überlegen bei Bild, Ton und Text – nicht zwangsläufig bei Tabellendaten
  • Braucht deutlich mehr Trainingsdaten als klassische Verfahren
  • Die Entscheidungswege sind kaum nachvollziehbar

Bedeutung in der Praxis

Bei Tabellendaten schlagen einfachere Verfahren wie Gradient Boosting neuronale Netze regelmäßig – bei geringerem Aufwand und besserer Nachvollziehbarkeit. Deep Learning ist keine allgemeine Verbesserung, sondern das richtige Werkzeug für unstrukturierte Daten.

Wer in einem regulierten Umfeld arbeitet, sollte die fehlende Nachvollziehbarkeit früh ansprechen. Sie lässt sich abmildern, aber nicht auflösen.

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