Die meisten enttäuschenden Antworten eines Sprachmodells gehen nicht auf das Modell zurück, sondern auf eine Frage, die auch ein Mensch nicht hätte beantworten können. Die folgenden sieben Punkte beheben den überwiegenden Teil davon.

1. Nennen Sie das Ziel, nicht nur das Thema

„Etwas über Ladesäulen" ist ein Thema. „Ein Absatz für unsere Kundeninformation, der erklärt, warum die Ladezeit im Winter länger ist" ist ein Ziel.

2. Geben Sie den Kontext mit

Das Modell kennt Ihr Unternehmen, Ihre Kunden und Ihre Vorgeschichte nicht. Alles, was es wissen soll, muss in der Anfrage stehen.

3. Legen Sie die Form fest

Länge, Sprache, Fließtext oder Liste, Ansprache mit Du oder Sie. Ohne Vorgabe bekommen Sie die Durchschnittsform des Internets – meist zu lang und mit einer überflüssigen Einleitung.

4. Zeigen Sie ein Beispiel

Ein einziges Beispiel für das gewünschte Ergebnis wirkt stärker als drei Absätze Beschreibung. Wählen Sie dabei bewusst einen Grenzfall, nicht den einfachsten Fall.

5. Sagen Sie, was nicht passieren soll

„Keine Ausrufezeichen", „keine erfundenen Zahlen", „keine Wiederholung der Frage". Ausschlüsse werden zuverlässiger befolgt, als viele erwarten.

6. Arbeiten Sie in Schritten

Erst die Gliederung prüfen, dann ausformulieren lassen. Wer alles in einem Zug verlangt, korrigiert am Ende einen fertigen Text, statt vorher eine Weiche zu stellen.

7. Prüfen Sie jede Zahl und jede Quelle

Sprachmodelle erfinden Belege, Aktenzeichen und Fundstellen in überzeugender Form. Was Sie nicht selbst nachgesehen haben, veröffentlichen Sie nicht.

Was Sie nicht brauchen

Keine Sammlung von tausend Prompt-Vorlagen und keine Erweiterung im Browser. Die sieben Punkte oben decken den Alltag ab. Alles Weitere ist Verfeinerung – und lohnt erst, wenn Sie eine Aufgabe so oft haben, dass sich eine geprüfte Vorlage rechnet.